Federico Roibón, Firmensimulationslehrer an der Escuela Provincial de Education Tecnica Nr.24 „Simón de Iriondo” in Resistencia/ Chaco, Argentinien
Ines Patzig-Bartsch, Projektleitung “Schulen: Partner der Zukunft” am GI Buenos Aires , Region Argentinien, Chile, Uruguay, Paraguay,
Mattias Liebl, „kulturweit“-Freiwilliger im PASCH-Büro in Buenos Aires
Víctor Reyes, Schulleiter des Liceo Bicentenario de Excelencia Polivalente San Nicolás
Mattias: Überall, ob beim „kulturweit“ Vorbereitungsseminar am Werbellinsee oder hier im PASCH-Büro Buenos Aires ist ein Projekt in aller Munde: Die Firmensimulation mit sogenannten ‚Übungsfirmen‘. Herr Roibón, um was handelt es sich denn genau bei diesem Projekt?
Federico Roibón: Nun, im Projekt der Firmensimulation werden s.g. Übungsfirmen von Schülern gegründet und weitergeführt. Diese Übungsfirmen simulieren diesselben Strukturen, Abläufe und Geschäftsfälle wie Firmen in der freien Wirtschaft. Es gibt zwei Modelle: Reine Firmensimulationen arbeiten ohne Produktion. Übungsfirmen hingegen produzieren in kleinen Mengen, um den Prozess authentischer zu gestalten... Die Schüler stehen in ständiger Geschäftsverbindung mit anderen Übungsfirmen, mit aber auch mit Banken, Krankenkassen oder dem Finanzamt und erhalten so bereits in ihrer Schulzeit Einblick in den Berufsalltag und lernen Verantwortung zu übernehmen.
Mattias: Welchen Stellenwert hat das Projekt „Firmensimulation“ an Ihrer Schule?
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