Abschiednehmen von dem Pasch-Goethe-Sprachkurs auf Schloss Varenholz
Seit Sonntag, dem 8. August, ist es wieder ruhig auf dem Gelände des Renaissanceschloss Varenholz.
Drei Wochen lang standen 79 Schüler aus 15 Nationen im Mittelpunkt. Sie hatten die einmalige Chance Deutschland erstmalig zu besuchen und frühzeitig eine Bindung zur deutschen Kultur aufzubauen. Dabei ging es nicht nur um einen Sprachkurs, vielmehr wurden die interkulturellen Kompetenzen der 10- bis 14jährigen Kinder erweitert. Es trafen Schüler aus den verschiedensten Herkunftsregionen, Kulturen und Religionen aufeinander. Aber besonders diese Heterogenität stellte für alle eine Herausforderung dar.
An dem Multikulturellen Abend wurden unter Anwesenheit deutscher Schüler und Familien Traditionen, Tänze und Gesänge von allen 15 Ländern (Ägypten, Argentinien, Bosnien, Costa Rica, China, Usbekistan, Griechenland, Irak, Pakistan, Schweden, Slowenien, Polen, Uruguay, Vietnam) präsentiert. Es gab einen fantastischen farbenfrohen Applaus. Aber das war nicht alles, denn an der Abschlussgala am Freitag, dem 6. August, wurden alle Teilnehmer von dem Lippe-Bundestagsabgeordneten Herr Becker verabschiedet. Das Abschlussdinner wurde von den Lehrern und Betreuern serviert. An diesem Abend gab es keine Ländergruppen, sondern in der Projektarbeit vereinten sich alle Nationen und präsentierten ihre Gruppenergebnisse. In dem Theaterstück „ Aschenputtel“ stellten die chinesischen, vietnamesischen und ägyptischen Mädchen ihre Deutschkenntnisse dar, bei Stopp Motion wurden verschiedene Kurzfilme gezeigt, das Musikprojekt bot einen tollen Einblick in die 3-wöchige Arbeit mit Gitarrenklängen und Gesang,
das Lied „ Wackeln mit dem Po“ und das „ Fliegerlied“ vereinten lautstark alle Schüler in der Aula. In der anschließenden Disko kamen dann schon die Abschiedstränen. Für viele bleibt diese Reise unvergessen. Der Schüler Marwan aus Ägypten und das Mädchen Wan aus dem Irak sagten mir, es seien die schönsten Tage und Stunden ihres Lebens gewesen. Diese Freiheit, so viele neue Dinge aktiv mitzuerleben, kannten sie noch nicht. Diese Erinnerungen bleiben nachhaltig im Gedächtnis aller Teilnehmer, Begleitlehrer und dem 17-köpfigen Team. Wir wünschen uns, dass diese Botschaft in die Länder gestreut wird. Vielen Dank an Alle, die mitgeholfen haben.
Andrea Thierfelder de Matos (Kursleiterin)
Es waren drei Wochen wie im Traum .....
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Ein deutsches Sprichwort sagt: „Aller Anfang ist schwer.“ Ich bin mit diesem Sprichwort einverstanden. Am ersten Unterrichtstag waren wir sehr müde auf dem schweren Weg, aber Natalie hat ihre Energie mitgebracht. Das ist sehr schön. Wir haben nicht nur gelesen und geschrieben, aber wir haben auch getanzt und gesungen. Wir haben auch schwere grammatische Aspekte gelernt, z.B. Konjunktiv II und Konstruktion (um ... zu). Das ist sehr gut für unsere Deutschkenntnisse. Ich möchte nicht nach Hause fahren. Ich will sehr gern hier bleiben und studieren. […] Ich weiß, dass ich nach Deutschland zurückkomme.




