geschrieben von Abinaswar (IN):
Ein typischer Tag im Jugendkurs
,,Früh Aufstehen“, ist das erste Motto des Tages. Vor allem an Wochentagen, wo wir immer um 9 Uhr Unterricht haben oder, wie es alle nennen : ,,Schule“. Naja, auf einem Jugendkurs muss man ja auch ein bisschen lernen, auch wenn es wehtut. So fängt unser Tag um etwa 6 Uhr an, mit einem freundlichen Streit um die Dusche mit den Zimmerkameraden. Um 8 sind dann endlich alle fertig und gehen zum Speisesaal. In einer Stunde müssen wir in den Unterricht, und dabei überlegen wir uns auch, was wir alles an diesem Tag erleben werden.
Der Unterricht macht, wie immer, sehr viel Spaß und es ist eine Freude dabei mitzumachen, denn wir lernen nicht nur, sondern spielen auch öfters. Natürlich brauchen wir auch ab und zu eine kleine Pause, deshalb haben wir eine lange Pause nach jeder Doppelstunde Unterricht. Dienstags und donnerstags haben wir auch Projektunterricht. Das gefällt allen, aber das heißt noch lange nicht, dass alle mitarbeiten. Manche benutzen diese Zeit, um zu faulenzen. Meistens haben wir nachmittags frei und spielen Fußball im Park oder Billiard und Ping Pong im Freizeitraum. Nach dem Abendessen haben wir meistens ein Programm, das die Betruer für uns vorbereiten. Ansonsten haben wir wieder Freizeit, wo wir entweder lernen oder plaudern ein bisschen mit den anderen. Das Wichtigste und Schönste über dem Jugendkurs ist, dass wir viele Leute von sehr verschieden Kulturen und Ländern kennenlernen und mit denen zusammen Zeit verbringen.

Ich kann nur gute Sachen sagen über den Unterricht, die Lehrerin, die Stadt. Es war sauber, es war Spaβ, es war mit Sinn. Mit diesem Stipendium habe ich gelernt, wie groβ und trotzdem wie klein die Welt ist. Ich habe Kaffee getrunken mit Leuten aus Madagaskar, ich habe Freunde aus Namibia, ich habe mein Herz in Deutschland. Jetzt das ist für mich nicht ein Land auf einer Karte. Ich will in Deutschland studieren.





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