Welten begegnen sich als Jasmin aus Bosnien, den Politiker gleich zum Einstieg nach dessen Lieblingsessen befragte – „Rouladen“- kurze Erklärung, was das denn sei- das Eis ist gebrochen. Auch seine Mitschüler stehen ihm in nichts nach: „Welche Musik gibt’s zur Entspannung?“ „Norah Jones und ein wenig Klassik“. Dann wird es grundsätzlicher: „ Wie kommt man überhaupt in die Politik und welche Probleme begegnen einem beim Versuch, die Welt zu verbessern?“ will Dominik von der Elfenbeinküste wissen. Es sei nicht leicht die Interessen hinter den Reden und Strategien der Akteure zu durchschauen, so die Antwort und dass man ohne Netzwerke und Freunde rein gar nichts erreichen könnte. Von seinem Weggefährten und Vorbild Willy Brandt berichtet er und wie wichtig es war, nach einem verheerenden Weltkrieg eine neue Gesellschaft aufzubauen.
Benneter erzählt mit der Gelassenheit eines erfahrenen und bedachten Politikers offen und direkt aus seinem Leben - die Schüler lauschen interessiert. Persönliche Verluste und Niederlagen spart er dabei nicht aus und so bekommen unsere Stipendiaten Einblick in ein bewegtes Leben.
Zum Ende kurze Stille - ein bedächtiger Moment als Klaus-Uwe Benneter erwartungsvoll in die vielen Gesichter der nächsten Generation blickt. „Wir sind die Alten, jetzt seid ihr gefragt. Die Probleme der Armut und Ökologie- Ihr müsst sie lösen!“ Ein starker Abschluss eines starken Auftritts.
Uwe Birkel, Kursleiter

Für mich gibt es kein Wort, das meine Erlebnisse in Dresden beschreiben kann. Vielleicht ähnelt „herrlich“ meinen Gefühlen, aber das finde ich noch ungenügend. […] Ich habe nicht nur meine deutsche Sprache verbessert, sondern habe auch viele wirkliche Freunde gefunden. In Dresden habe ich nicht nur eine Stadt besucht, sondern habe auch viele Seelen besichtigt. Deshalb wird Dresden immer in meinem Herz bleiben...





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