
Ab durch die Mitte gingen wir gestern und begannen unsere Runde am Checkpoint Charlie, wo wir von Kreuzberg (früher West-Berlin) nach Mitte (früher Ost-Berlin) über die ehemalige Grenze hüpften. Wir sahen uns die Dokumentation über die frühere Grenzstation an und spazierten auf dem Weg zum Quartier 205 an einer riesigen Skulpturenkugel vorbei. Im Quartier 205 erkundeten wir das Untergeschoß mit zahlreichen Läden und Galerien, bestaunten tolle Bilder, Collagen und Skulpturen und machten uns durch die Galerie Lafayette auf den Weg zum Oranienburger Tor. Dort gingen wir ins Kunsthaus Tacheles, wo wir im Hof einigen Künstlern bei der Arbeit zusehen und ihre Kunstwerke bestaunen konnten. Nach einer Aufwärmpause im Café besuchten wir „Maskworld“, einen Laden mit Masken, Perücken, Kostümen , die man anprobieren darf. Das war ein Riesen-Spaß! Anschließend gingen wir durch das ehemalige jüdische Viertel Berlins, Fotografierten die Neue Synagoge und beendeten unsere Tour am Hackeschen Markt, wo wir noch die Hackeschen Höfe und die Rosenhöfe erkundeten.

Ich kann nur gute Sachen sagen über den Unterricht, die Lehrerin, die Stadt. Es war sauber, es war Spaβ, es war mit Sinn. Mit diesem Stipendium habe ich gelernt, wie groβ und trotzdem wie klein die Welt ist. Ich habe Kaffee getrunken mit Leuten aus Madagaskar, ich habe Freunde aus Namibia, ich habe mein Herz in Deutschland. Jetzt das ist für mich nicht ein Land auf einer Karte. Ich will in Deutschland studieren.





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