An unserer Schule hat eine Deutsche Pasch-Woche stattgefunden. Neben dem Rednerwettbewerb und Plakate-Basteln mit dem Thema „Warum Deutsch?“ gab es auch Filme im Kino auf Deutsch mit tschechischen Untertiteln. Unsere Klasse 7.A hat am Mittwoch den 2. November den Film „Die Welle“ gesehen.
Der Inhalt des Films ist: ein Lehrer (Herr Wenger) begann ein Projekt, weil es in seiner Schule eine Projektwoche gibt. Er bekam das Thema Autokratie und als er in der ersten Stunde in der Klasse fragte, was die Schüler darüber denken, hsagten sie, dass die Autokratie zur Zeit nicht mehr existieren könnte, dass dieses Thema gar nicht interessant sogar auch ein bisschen langweilig ist. Also hat sich Wenger entschieden, dass er es praktisch ins Leben rufen möchte, und probiert den Schülern die Autokratie lebend vorstellen. Aber er verliert zu früh die Kontrolle über die Klasse und die Welle (das ist der Name der Gruppe) bedeutet nach und nach zu viel für alle. Sie entwickeln die Gruppe weiter: lernen zusammen und verbringen die Freizeit zusammen, tragen alle weißes Hemd, langsam verlieben sie sich alle in das ganze System. Auch wenn sie das vorher nicht wollten. Der Film zeigt auf, wie leicht man sich in einer Woche verändern kann. Wie uns eine Person beinflussen kann, wenn man es will. Was anderem Liebe, Familie oder Freunde bedeuten kann. Wie stark man sein muss, um die Gruppe zu verlassen.
Der Film war für uns sehr spannend und danach hatten wir in der Schule einen Workshop. Frau Engel bereitet für uns zwei Arbeitsblätter vor und danach hatten wir eine ganz emotionelle Diskussion. Wir haben über die Manipulation von Leuten gesprochen, über die Individualität versus Gruppe oder den Einfluss der Familie. Wir hatten unterschiedliche Meinungen über die Gründe, warum das Projekt so wichtig für einige war; wie es möglich war, dass einige die, die nicht der Welle gehörten, schikanieren konnten, obwohl sie früher gute Freunde waren oder was Wenger schlecht gemacht hat.
Das Wichtigste was wir erkannt haben, ist dass niemand weiß, was in ihm ist, was alles er schaffen kann und vor allem, wie sehr er irgendjemand verletzen kann. Das heißt, dass wir gar nicht sagen können, wie es bei uns laufen würde und ob wir das bewältigen könnten. Aber wir hoffen, dass der Film uns etwas gegeben hat und wir schon wissen, dass wir viel vorsichtiger sein sollen, wenn es um Wirkungen auf unsere Psyche geht.